| 1919 |
wird Lex Barker am 8. Mai als Alexander Crichlow Barker jr. in Rye, im Bundes-Staat New York, geboren. Er ist ein direkter Nachkomme des Gründers von Rhode Island, Roger Williams, und von Sir William Henry Crichlow, ehemaliger Generalgouverneur von Barbados. An der Fessenden School und der Philips-Exeter Academy zeichnet sich Barker in Football und Laufdisziplinen aus. Sein Studium in Princeton bricht er ab um Schauspieler zu werden. |
| 1939 |
erhält Lex eine kleine Rolle in der Off Broadway Produktion "The Merry Wives of Windsor". Im gleichen Jahr trifft er seine erste Frau, Constance Thurlow.
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| 1940 |
folgt eine weitere Theaterrolle in "The Five Kings". Kein Geringerer als Orson Wells f�hrt Regie. Lex besucht die Abendschule um sich zum Ingenieur auszubilden und arbeitet Teilzeit in einer Stahlfabrik.
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1942 |
heiratet er am 21. Januar Constance Thurlow. Im gleichen Jahr wird er in den
Militärdienst nach Nordafrika abberufen.
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1943 |
wird Tochter Lynne geboren. Bei einem Militäreinsatz in Sizilien wird Lex schwer verwundet.
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| 1945 |
Beförderung zum Major. Eine erneute Verletzung bringt ihn nach Arkansas ins Army Hospital. Nach seiner Entlassung aus der Armee unterzeichnet er seinen ersten Filmvertrag ("Doll Face"). Für seine Rolle erhält er $ 500 die Woche.
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| 1946 |
Vertrag mit RKO.
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1947 |
Geburt seines ersten Sohnes Alexander am 25. M�rz.
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1948 |
kommt seine grosse Chance. Lex tritt als Tarzan die Nachfolge von Johnny Weissmuller an.
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1950 |
Scheidung von Constance Thurlow am 2. November.
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| 1951 |
Heirat mit Arlehne Dahl am 16. April. Doch schon
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1952 |
lassen sich die beiden im Oktober wieder scheiden. Lex trifft Lana Turner an einer Party.
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1953 |
Vermählung mit Lana Turner. Flitterwochen in Sorrent auf Capri. Im gleichen Jahr heiratet auch Constance Thurlow wieder. Barker holt daraufhin die beiden gemeinsamen Kinder Alexander und Lynne zu sich. Er beginnt mit Dreharbeiten in Italien.
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1954 |
Rückkehr nach Hollywood. Lex hat einen neuen Agenten: Paul Kohner.
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1956 |
Lana Turner erleidet eine Fehlgeburt. Depressionen und Alkoholprobleme sind die Folge.
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1957 |
Scheidung von Lana Turner am 22. Juni. Enttäuscht von der amerikanischen Filmindustrie kehrt Lex Hollywood den Rücken zu und geht nach Europa. Er spielt in mehreren Abenteuerfilmen mit.
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1958 |
heiratet er die Schweizer Schauspielschülerin Irene Labhardt. |
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1959 |
zieht das Paar nach Rom, wo
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1960 |
der gemeinsame Sohn Christopher zur Welt kommt.
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1962 |
stirbt Irene Labhardt am 23. Oktober an Leukämie. Zwei Monate später lernt Lex auf einer Flugreise "Tita" Carmen Cervera kennen. Christopher wächst bei seinen Grosseltern in der Schweiz auf. Inzwischen ist Barker in Deutschland zum Superstar geworden und erhält eine Gage von DM 250'000 pro Film.
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1964 |
Verlobung mit Tita.
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1965 |
heiratet er am 6. März Tita und erwirbt die Luxusjacht "Peter Pan".
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1966 |
wird Lex bei der Bambiverleihung zum "beliebtesten fremdsprachigen Schauspieler" gewählt.
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1969 |
werden in einer Galerie in Hollywood einige seiner Gemälde ausgestellt.
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1972 |
Trennung von Tita. Die Scheidung wird nicht rechtskräftig. Lex hält sich mit Tennis-Schaukämpfen finanziell über Wasser.
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1973 |
Am 11. Mai � drei Tage nach seinem 54. Geburtstag � erleidet Lex Barker einen Herzanfall. Er stirbt in Manhatten zwischen Lexington Avenue und 61. Strasse.
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Lex Barker galt als liebensw�rdig, edel und offenherzig, insbesondere gegen�ber den Menschen, die ihm nahe standen. Er bestach nicht nur durch seine Grösse (1.92 m !) und sein gutes Aussehen, sondern war auch sehr intelligent (er sprach Französisch, Spanisch, Italienisch und Deutsch). Die Menschen bewunderten ihn, sahen zu ihm auf, verehrten ihn. Vollkommenes Glück!? Der Schein trügt. Lex Barkers Leben war ein ständiges Auf und Ab. Erfolg und Misserfolg lagen oft sehr nahe beieinander. Einzig seine Entschlossenheit und sein Wille liessen ihn, selbst in Zeiten von grosser Trauer, seine Ziele und Träume weiterverfolgen. Schlussendlich aber forderten die zahlreichen Schicksalsschläge ihre Tribut.
Als Mitglied einer in der New Yorker Gesellschaft äusserst angesehenen Familie, wurde Barker aufgrund seiner Entscheidung Schauspieler zu werden von seiner Familie fallengelassen und enterbt. Er liess sich jedoch nicht beirren und wurde Tarzandarsteller, was ihm einen gewissen Ruhm einbrachte. Aber Barker wollte mehr. In Deutschland wurde er 1962 dann endlich zum Superstar. Als "Old Shatterhand" und "Kara Ben Nemsi" hatte er seine Traumrolle gefunden und eroberte im Sturm die Herzen von Millionen von Karl May Fans. 1969 wurden jedoch keine Karl May Filme mehr gedreht. Vergeblich wartete er auf neue Rollenangebote.
Lex liebte die Menschen. Er sagte einmal: "Allein sein, ist wie tot sein". Es grenzt deshalb an eine gewisse Tragik, dass Barker allein auf einer Strasse inmitten New Yorks zusammenbricht und stirbt. Keiner der Menschen, die er am meisten liebte und die ihn liebten, war im Augenblick seines Todes bei ihm.
Wir von ITD k�nnen seinen Traum von einem Comeback als Schauspieler leider nicht verwirklichen. Aber wir k�nnen die Erinnerung an Lex Barker aufrecht erhalten. Unser Dank geht an alle, die auf unseren Memoriam-Seiten verweilen, um der Einmaligkeit eines Mannes zu gedenken, der viel zu früh gestorben ist.